Implantologie


Das Inserieren zahnärztlicher Implantate ist in nahezu allen Fällen ein Wahleingriff. Das bedeutet, dass Nutzen und Risiko einer Implantation in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen müssen.



Grundsätzlich gibt es drei Arten von Risikofaktoren in der Implantologie:

1. Risikofaktoren des behandelnden Zahnarzt (Behandler-assoziierte Risikofaktoren)
2. Risikofaktoren des gewählten Implantat-Systems
3. Patienten assoziierte Risikofaktoren.

Um die Risikofaktoren des Patienten vor einer Implantation professionell erfassen zu können, müssen präoperativ einige Punkte evaluiert werden, um einerseits das individuelle Risiko für eine postoperative Komplikation oder einen Implantat-Misserfolg abschätzen und andererseits das Aufklärungsgespräch entsprechend führen zu können.

Auf vielfachen Wunsch finden Sie hier unseren Risikoevaluationsbogen für Implantate im nicht sichtbaren Bereich. Für Implantate im sichtbaren Bereich müssen deutlich mehr Parameter erfasst werden. Hier wird auf aktuelle, international etablierte Evaluationsbögen verwiesen (beispielsweise in Buser, Belser, Wismeijer: ITI Treatment Guide, Volume 1, Quintessenz Verlag Berlin 2007).

Zusätzlich noch unser aktueller Aufklärungsbogen vor Zahnimplantation.